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Neuer DAIG-Vorstand gewählt

Neuer DAIG-Vorstand gewählt

Die Mitglieder der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG e.V.) haben am 13. Juni 2019 auf dem Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress (DÖAK) in Hamburg turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Diesem gehören an: Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink aus Hamburg (Präsident der DAIG), PD Dr. Christoph Boesecke aus Bonn (Wissenschaftlicher Sekretär), PD Dr. Stephan Esser aus Essen (Schatzmeister), PD Dr. Christoph Spinner aus München (Schriftführer) und Dr. Annette Haberl aus Frankfurt (Sekretärin für Öffentlichkeitsarbeit). Foto: S. Esser, A. Haberl, C. Boesecke, H.-J. Stellbrink & C. Spinner

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DAIG-Auszeichnungen für Nachwuchsforschung und Posterpräsentationen

DAIG-Auszeichnungen für Nachwuchsforschung und Posterpräsentationen

Anlässlich des DÖAK hat die Deutsche AIDS-Gesellschaft auch in diesem Jahr wieder zwei Nachwuchsforscher*innenpreise vergeben. Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise gingen an Dr. Uwe Koppe vom Robert-Koch-Institut (RKI) für die PrApp-Studie „HIV-Präexpositionsprophylaxe bei MSM, die Dating Apps benutzen“ und an Melanie Stecher vom Universitätsklinikum Köln für die Arbeit „Metaanalyse zur aktuellen Evidenz des Risikos von Therapieunterbrechungen bei Patient*innen unter ART“. Die Preisverleihung fand am 15. Juni 2019 im Rahmen der Closing Session des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses in Hamburg statt. Den Preis für Uwe Koppe nahm stellvertretend Dr. Barbara Gunsenheimer-Bartmeyer vom RKI entgegen. Die DAIG möchte sich an dieser Stelle bei allen Bewerber*innen für den Nachwuchsforscher*innenpreis bedanken. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein originäres Anliegen der FachgesellschaftAuf dem DÖAK wurden auch drei DAIG-Posterpreise vergeben. Christopher Thomas Ford vom Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI), erhielt einen Posterpreis für die Arbeit: “HLA-B27 restricted CTL-escape mutations increase sensitivity of HIV-1 to interferon”. Lukas Knieps vom Universitätsklinikum Bonn wurde ausgezeichnet für die Arbeit: „Retrospektive Untersuchung zu den Todesursachen HIV-infizierter Patienten des Bonner Kollektivs im Zeitalter antiretroviraler Kombinationstherapie“. Den Preis für Lukas Knieps nahm stellvertretend PD Dr. Christoph Boesecke aus der Bonner Arbeitsgruppe entgegen. Der dritte DAIG-Posterpreis ging an Andreas Paruszewski vom Niedersächsischen AIDS-Hilfe Landesverband e.V. für die Antistigma-Kampagne “Fick positiv”. Die DAIG gratuliert allen Preisträger*innen. Foto: A. Paruszewski, C. Ford,B. Gunsenheimer-Bartmeyer, M. Stecher,H.-J. Stellbrink, S. Esser, C. Boesecke & A. Haberl

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Deutsch-Österreichische Leitlinien

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zur antiretroviralen Therapie der HIV-1-Infektion, Stand November 2017

 

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Deutsches HIV-Schwangerschaftsregister

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Eine bundesweiten Datenerhebung zu Schwangerschaften HIV-positiver Frauen und dem Outcome ihrer Kinder

 

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IAS Konferenz 2021 in Berlin

In einer Pressemeldung vom 27. Februar 2019 gibt die International AIDS Society (IAS) bekannt, dass die 11. IAS Konferenz 2021 in Berlin stattfinden wird. Rund 6.000 Kongressteilnehmer*innen werden dann vom 18. bis 21. Juli in der Hauptstadt erwartet. Die Wahl des Austragungsortes Berlin würdigt das deutsche Engagement in der HIV-Forschung. Adeeba Kamarulzaman, die 2021 Präsidentin der IAS sein wird, betonte besonders die Bedeutung Berlins als erfolgreiches Rollenmodell in der HIV-Prävention. Gesundheitsminister Jens Spahn und Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller begrüßten die Entscheidung der IAS.

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HIV Medicine

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DAIG zum Welt-AIDS-Tag: HIV-Therapie schützt vor Übertragung

DAIG zum Welt-AIDS-Tag: HIV-Therapie schützt vor Übertragung

Hamburg, 28. November 2018. Eine erfolgreiche HIV-Therapie schützt beim Sex vor einer Übertragung der Infektion. Das haben internationale Studien, die zwischen 2007 und 2016 durchgeführt wurden, gezeigt. Untersucht wurde der Schutzeffekt der Therapie bei mehreren tausend Paaren mit unterschiedlichem HIV-Status. Es kam bei ihnen, auch ohne Kondom, zu keiner einzigen sexuellen HIV-Übertragung, wenn die HIV-positiven Partner*innen erfolgreich behandelt waren, d.h. wenn ihre Virusmenge (=Viruslast) im Blut nicht mehr nachweisbar war. Die Studienergebnisse lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Nicht nachweisbar = nicht übertragbar. Für Menschen mit HIV ist das Wissen um die Nichtübertragbarkeit unter Therapie ein Meilenstein auf dem Weg zur Entstigmatisierung und einem normalen Leben mit HIV. Obwohl im täglichen Zusammenleben ohnehin kein HIV-Übertragungsrisiko besteht, erfahren Menschen mit HIV auch heute noch Ausgrenzung, weil nach wie vor Ängste vor einer Ansteckung bestehen. Um zum Abbau HIV-bedingter Diskriminierung beizutragen, hat die Deutsche AIDS- Gesellschaft (DAIG e.V.) jetzt das internationale Konsensus Statement „Nicht nachweisbar = Nicht übertragbar“ unterzeichnet. Mehr als 760 Organisationen aus der ganzen Welt unterstützen bislang die Initiative. www.preventionaccess.org/consensus

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