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  • SÖDAK in St. Gallen, 25. Juni 2009 – Verleihung des AAWS-Frauenforschungspreises
  • SÖDAK in St. Gallen, 25. Juni 2009 – Verleihung des AAWS-Frauenforschungspreises

    Im Rahmen des SÖDAK 2009 im schweizerischen St. Gallen werden zum ersten Mal die von der Sektion AAWS der DAIG e.V. und der Ärztinnengruppe 3A ausgeschriebenen Frauenforschungspreise verliehen.

    Die Verleihung der beiden AAWS-Preise, die jeweils mit einem Preisgeld von
    € 1.000 dotiert sind, erfolgt am Donnerstag, dem 25. Juni, um 10.45 Uhr in den Olma-Messehallen im Saal 3, Halle 9.2., vor Beginn des AAWS-Workshops „HIV und Alter”.

    Ziel der gemeinsamen Initiative der beiden Arbeitsgruppen war, frischen Wind in die Frauenforschung zu bringen und Frauen zu motivieren, ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen. 

    Die Arbeiten wurden aus den für den SÖDAK 2009 eingereichten Abstracts ausgewählt. Für die Sektion AAWS entschied eine siebenköpfige Jury über die Platzierung der von Frauen aus vielen verschiedenen Disziplinen und mehreren europäischen Ländern vorgestellten Studien und Projekte. Voraussetzung war, dass die frauen- oder genderspezifische Aspekte im Mittelpunkt standen. Über vierzig Abstracts aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaften, Prävention und Community wurden bewertet. Eines der Bewertungskriterien war auch die Communitybeteiligung, also die Mitwirkung von Frauen mit HIV und ihrer Netzwerke oder NGOs bei der Planung und Durchführung der Studien und Projekte.

    Keine leichte Aufgabe für die Jurymitglieder Dr. med. Andrea Gingelmaier, Frauenklinik der Ludwig-Maximilian-Universität, München; Dr. med. Dr. rer. nat. Heidemarie Kremer, AAWS, Miami/USA, Harriet Langanke, GSSG - Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit, Köln, Dr. Birgit Mumelter, Universitätsklinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, Innsbruck, Marianne Rademacher, Frauenreferentin der Deutschen Aidshilfe e.V., Berlin und Gaby Wirz vom Bundesweiten Netzwerk Frauen und Aids, Ludwigshafen, unter dem Vorsitz von Ulrike Sonnenberg-Schwan, AAWS.

    Wer die glücklichen Preisträgerinnen sind, wird natürlich erst bei der Preisverleihung verraten. Wir berichten bald an dieser Stelle.

    Geplant ist, die Verleihung des AAWS-Forschungspreises in Zukunft jährlich vorzunehmen, um weitere Anreize für die Forschung von, für und mit Frauen zu bieten.

    Ein ganz herzlicher Dank für die Unterstützung des diesjährigen AAWS-Forschungspreises geht an die Firmen Boehringer-Ingelheim, Abbott, MSD und Pfizer.