Wussten Sie schon, dass ...

... die DAIG Fortbildungsveranstaltungen in der HIV-Medizin zertifiziert?

 

Lesen Sie hier weiter »
Jetzt DAIG Mitglied werden

Hier finden Sie alle Informationen zur Mitgliedschaft in der Deutschen AIDS-Gesellschaft.

 

Lesen Sie hier weiter »
DAIGinar zum Thema Sex und Gender in der Medizin

DAIGinar zum Thema Sex und Gender in der Medizin

Am 30. März 2022 richtete die Deutsche AIDS-Gesellschaft im Rahmen ihrer DAIGinar-Reihe eine Fortbildung zum Thema Sex und Gender in der Medizin aus, die auf ein reges Interesse stieß und durchweg positive Rückmeldungen erhielt.

Geschlechtsspezifische Faktoren können die Entstehung, Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen entscheidend beeinflussen. Geschlechtssensible Medizin berücksichtigt Unterschiede im biologischen (Sex) und soziokulturellen Geschlecht (Gender) und ermöglicht so einen optimalen individualisierten Versorgungsansatz für alle Patient*innen.

Für das DAIGinar am 30. März konnte die DAIG zwei international renommierte Expertinnen gewinnen:

Prof. Dr. Kautzky-Willer, Leiterin der Gender Medicine Unit der Medizinischen Universität Wien und Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin gab einen umfassenden Überblick über den Einfluss geschlechtsspezifischer Faktoren in der Medizin.

PD Dr. Karoline Aebi-Popp, Gynäkologin am Lindenhofspital in Bern, Board Member der European AIDS Society (EACS) und der Schweizer HIV-Kohorte referierte anschließend über die Bedeutung von Sex und Gender im Bereich der HIV-Medizin.

lesen Sie hier weiter »
« Mai 2022 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031
Deutsch-Österreichische Leitlinien

dtsch-öster_LeitlinienPortlet_Kontrast.JPG

zur antiretroviralen Therapie der HIV-1-Infektion, Stand September 2020

 

Lesen Sie hier weiter »
Erfolgreiche Münchner-AIDS und Covid-Tage 2022

Erfolgreiche Münchner-AIDS und Covid-Tage 2022

Die Münchner-AIDS und Covid-Tage 2022, die vom 25. bis 27. März im Westin Grand München stattfanden, konnten rund 900 Teilnehmende verzeichnen. In unterschiedlichen Formaten standen Themen rund um HIV/AIDS, COVID und Hepatitis auf dem Programm. Dabei waren Mitglieder der DAIG bei der Programmgestaltung und als Referierende zahlreich vertreten.

Auch der Krieg in der Ukraine war beim Kongress ein Thema. Aktuelle Beiträge dazu fanden sich gesamten Programm, von der Eröffnungsveranstaltung bis hin zu eigenen Workshops. Darüber hinaus gab es einen Ukraine-Themenstand, der über konkrete Projekte informierte und Akteur*innen die Möglichkeit zur direkten Vernetzung bot.

In München fand am 25. März auch eine Mitgliederversammlung der Deutschen AIDS-Gesellschaft statt. Über die Arbeit der Fachgesellschaft konnten sich Kongressteilnehmer*innen zudem jederzeit am Stand der DAIG informieren.

Foto: Plenum 27.3.2022 | Referent PD Dr. C. Spinner | Chairs Dr. K. Römer & Dr. A.Haberl

lesen Sie hier weiter »
Deutsches HIV-Schwangerschaftsregister

schwangerschaftsregister195px breit.jpg

Bundesweite Datenerhebung der DAIG zu Schwangerschaften HIV-positiver Frauen und dem Outcome ihrer Kinder

 

Lesen Sie hier weiter »
HIV Medicine

HIV Medicine 01_2013.gif

Als DAIG-Mitglied erhalten Sie das internationale Wissenschaftsjournal HIV Medicine kostenlos per Post. Zusätzlich steht es Ihnen im geschlossenen Mitgliederbereich online zur Verfügung.

Lesen Sie hier weiter »
Evaluation zeigt Effektivität der HIV-Präexpositionsprophylaxe im klinischen Alltag

Evaluation zeigt Effektivität der HIV-Präexpositionsprophylaxe im klinischen Alltag

Die erste Evaluation der HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) nach Einführung der PrEP als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung ist beendet und ein Kurzbericht mit den wichtigsten Ergebnissen der EvE-PrEP Studie erschienen.

Der Beobachtungszeitraum der Evaluation erstreckte sich vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember  2021. Stand Juni 2020 gab es in Deutschland geschätzt zwischen 15.600 und 21.600 PrEP-nutzende MSM. 81% nahmen die PrEP täglich ein, 19% „on demand“. In Bezug auf die Prävention von HIV-Infektionen erwies sich die PrEP im klinischen Alltag als hoch effektiv (HIV-Inzidenzrate 0.08/100 Personenjahre).

Die Inzidenz von STI´s (Chlamydien, Gonorrhoe und Syphilis) nahm über den Studienverlauf nicht zu, allerdings kann hier ein möglicher Effekt der SARS-CoV2 Pandemie nicht ausgeschlossen werden.

lesen Sie hier weiter »
Der Nationale AIDS-Beirat äußert sich zur Frage der strafrechtlichen Bewertung einer HIV-Übertragung bei einvernehmlichem Sexualverkehr

V3_NationalerAIDS-Beirat.jpg

Am 26. Februar 2013 hat der Nationale AIDS-Beirat folgendes Votum beschlossen:

 

Die HIV-Infektion ist heute eine gut behandelbare chronische Erkrankung. In
Deutschland ist die Lebenserwartung bei angemessener medizinischer Versorgung annähernd normal. Menschen mit HIV erfahren jedoch nach wie vor Einschränkungen vor allem im sozialen Alltag. Sie werden nicht selten sowohl in der Arbeitswelt als auch im privaten Umfeld stigmatisiert und diskriminiert. Auch strafgerichtliche Urteile und deren öffentliche Wahrnehmung spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

 

 

Lesen Sie hier weiter »
« Mai 2022 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031
Gemeinsames Statement von dagnä, DAIG und PAAD

Gemeinsames Statement von dagnä, DAIG und PAAD

Durch die hohe Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine ist in Deutschland ein erhöhter Versorgungsbedarf von Menschen mit Infektionskrankheiten zu erwarten. Dies bezieht sich u.a. auf HIV, Hepatitis C und Tuberkulose.

In der Ukraine leben ca. 260.000 Menschen mit einer HIV-Infektion, darunter auch 3.000 Kinder. Die Prävalenz der chronischen Hepatitis C liegt bei ca. drei Prozent und die Inzidenz der Tuberkulose bei ca. 70 pro 100.000 Einwohner*innen. Die genannten Erkrankungen bedürfen einer sofortigen medizinischen Versorgung und im Fall von HIV und Tuberkulose auch einer kontinuierlichen Therapie.

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten
und HIV-Medizin (dagnä e.V.), die Deutsche AIDS Gesellschaft (DAIG e.V.) und die DAIG-Sektion Pädiatrische Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD e.V.) weisen in einem gemeinsamen Statement auf den erhöhten Versorgungsbedarf dieser vulnerablen Patient*innengruppen hin und stehen mit ihrer Kompetenz und einem etablierten, flächendeckenden Netzwerk von infektiologischen Schwerpunktpraxen und Ambulanzen für ihre medizinische Versorgung zur Verfügung. 

lesen Sie hier weiter »
Spendenaufruf für HIV-Medikamente

Spendenaufruf für HIV-Medikamente

Die Deutsche Aidshilfe (DAH), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä) und die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) rufen gemeinsam zu HIV-Medikamentenspenden für ukrainische Menschen, die mit HIV leben, auf.

Der russische Krieg in der Ukraine wirkt sich umgehend auch auf die Versorgung von Menschen, die in der Ukraine mit HIV leben, aus - sowohl was die allgemeine medizinische Versorgung angeht als auch die Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten.

Die DAIG befindet sich im täglichen Austausch mit Kolleg*innen in der Ukraine und auch in Polen, da einige Kolleg*innen und mutmaßlich auch Patient*innen sich mittlerweile entschlossen haben, ihr Heimatland in Richtung Polen zu verlassen. Auch wenn alle Geflüchteten eine medizinische Versorgung im polnischen Gesundheitssystem zugesagt bekommen haben, ist mit Medikamentenengpässen zu rechnen. Zurzeit scheinen die Bestände der nicht-antiretroviralen Medikamente ausreichend zu sein – sowohl in Polen als auch für die Hilfskonvois für die Ukraine.

Die polnische AIDS-Gesellschaft hat hier dankenswerterweise eine koordinierende Funktion übernommen.

Die DAIG möchte Sie hiermit zusammen mit der DAH und dagnä bitten, nicht mehr benötigte ART zu spenden. Die Medikamente werden gesammelt und an die polnische AIDS-Gesellschaft geschickt, die vor Ort die weitere Verteilung übernehmen wird.

lesen Sie hier weiter »