Portlet-Logo DAIG Zertifizierung.jpeg

Für Veranstaltungen vergibt die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) ein fachliches Zertifikat, dass die Veranstaltung für die Fortbildung in der HIV-Medizin nach den Qualitätskriterien der DAIG geeignet ist. Nach dieser Zertifizierung darf auf den Veranstaltungsankündigungen der Satz "Zertifiziert Deutsche AIDS-Gesellschaft“ verbunden mit dem Logo der DAIG aufgebracht werden. Dazu werden auf Wunsch Druckvorlagen bereit gestellt.

Für die Bearbeitung des Antrags wird eine Gebühr von 150 Euro erhoben, die Sie bitte mit der Beantragung auf das Konto der DAIG überweisen: Dresdner Bank Wiesbaden, BLZ 510 800 60, Konto-Nr.: 01 573 500 00, Stichwort „Zertifizierung“.

Wie bekomme ich ein Zertifikat?

Schicken Sie einen formlosen Antrag, den ausgefüllten Qualitätsfragebogen, das geplante Programm der Veranstaltung sowie einen Nachweis der bezahlten Bearbeitungsgebühr spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung an die DAIG - am besten per Mail an:

daig@daignet.de

oder per Post an die

Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. - DAIG
Geschäftsstelle
Infektionsmedizinisches Centrum Hamburg - ICH
Grindelallee 35
20146 Hamburg

Der Antrag wird dann vom Vorstand der DAIG begutachtet - in der Regel binnen drei Tagen. Danach erhalten Sie schriftlich Bescheid.

Qualitätsfragebogen, PDF-Dokument
pdf-Datei, 52 KB
Qualitätsfragebogen, Word-Dokument
word-Datei, 93 KB

Warum?

Eine der Aufgaben der DAIG ist satzungsgemäß die Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen zum Thema AIDS, sowie die Erarbeitung und Weitergabe von Informationen zur naturwissenschaftlichen, medizinischen, epidemiologischen, psychosozialen und sonstigen Forschung in der HIV-Medizin. Darüber hinaus möchten wir uns an wissenschaftlichen Konzepten der Aus-, Weiter- und Fortbildung beteiligen.
 
Die DAIG hat ein großes Interesse, die Fort- und Weiterbildung in hoher Qualität zu gewährleisten. Dazu sind theoretische und praktische Wissensinhalte auf höchstem, aktuellem Niveau, evidenzbasiert, praxisrelevant und verständlich verfügbar zu machen. Dies kann für das Gebiet der HIV-Medizin vor allem die Fachgesellschaft leisten.
 
Fortbildung soll die einmal erworbenen Kompetenzen erhalten und erweitern sowie die Kenntnisse aktualisieren. Seit dem 1.1.2004 besteht durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) eine Nachweispflicht der ärztlichen Fortbildung. Andernfalls drohen Honorareinbußen und ggf. der Entzug der Zulassung als Kassenarzt. In modifizierter Form gilt gemäß §137 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) die Fortbildungspflicht auch für Ärzte im Krankenhaus.
 

Die qualifizierte Fortbildung soll erreicht werden durch:

  • Sicherstellung der kontinuierlichen medizinischen Fortbildung, effektiv und auf hohem Niveau

  • Entwicklung und Vermittlung von Standards in der HIV-Medizin, sowohl inhaltlich als auch methodisch

  • Praktisch und theoretisch ausgelegte Wissensvermittlung für die qualifizierte interdisziplinäre Betreuung von HIV-Patienten

  • Verständlich dargestellte Vermittlung von praxisrelevantem Wissen

  • Förderung der engen Zusammenarbeit zwischen Universität und Praxis

  • Gewährleistung der Anerkennung durch die örtliche Ärztekammer bei Veranstaltungen

  • Evaluierung des Lehr- und Lernerfolges

  • Nachweis der Fortbildungsteilnahmen

 

Zielgruppen sind:

  • Ärztinnen und Ärzte in der Betreuung von HIV-Patienten. Sie wollen ihre Kenntnisse entsprechend den Entwicklungen im Fachgebiet an Kolleginnen und Kollegen weitervermitteln.

  • Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten. Sie wollen sich in der HIV-Medizin fort- und weiterbilden und so ihre Kompetenz erweitern und erhalten sowie den Nachweis darüber führen.

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie wollen ihre neuesten Erkenntnisse zur HIV-Pathogenese und –Therapie an Kolleginnen und Kollegen der klinischen Disziplinen weitergeben und diskutieren.

  • Patienten, Selbsthilfegruppen und AIDS-Hilfen. Sie wollen sich in einem qualifizierten Dialog über vielfältigen Aspekte der HIV-Medizin informieren, um als aufgeklärte Betroffene und Angehörige von Berufen, die der Gesundheitspflege und sozialen Betreuung dienen, die qualitätsbasierte Versorgung von HIV-Patienten weiter zu entwickeln.

Für alle diese möchte die DAIG der anerkannte fach- und servicekompetente Partner für Fortbildung in der HIV-Medizin in Deutschland sein und werden. Wir sind bestrebt, dazu unsere Angebote und unseren Service kontinuierlich auszubauen.


Qualitätsstandards:

Die Erarbeitung der Qualitätskriterien und der Fortbildungsinhalte ist und bleibt Aufgabe der Fachgesellschaft und ihrer Untergliederungen und Mitglieder.

Die Qualitätskriterien, die die DAIG an eigene und durch sie zertifizierte Veranstaltungen aufgestellt, beziehen sich auf:

Inhalt:

Werden die Standards und Leitlinien (siehe www.daignet.de) und die entwickelten innovativen Methoden in Diagnostik und Therapie des Fachgebietes ausreichend und ohne Bevorzugung bestimmter Produkte berücksichtigt.

Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten:

Werden mit ausreichenden und adäquaten didaktischen Lehrformen, Medien und Methoden die Lehrinhalte vermittelt.

Ergebnisse:

Werden Lehre (Fremdevaluierung) und Lernerfolg (Selbstevaluierung) durch die Teilnehmer evaluiert und werden daraus erkennbar Schlussfolgerungen gezogen.

Dabei müssen im Sinne von Mindeststandards die Anforderungen an Fortbildungsveranstaltungen aufgrund der Empfehlungen der Bundesärztekammer und die Umsetzungen der jeweiligen Landesärztekammer erfüllt sein.