HIV-Therapie

Die zentrale pathogenetische Hypothese, daß die fortgesetzte Virusreplikation die Progression der HIV-Infektion bestimmt, hat sich bestätigt. Dem entsprechend verhindert eine antiretrovirale Therapie durch Hemmung der Virusreplikation die Krankheitsprogression, führt zur Rückbildung HIV-bedingter Symptome und zu einer klinisch relevanten Immunrekonstitution.

Die verbesserten Therapiemöglichkeiten haben in den letzten Jahren die Lebenserwartung HIV-Infizierter deutlich erhöht und damit auch schon verloren geglaubte Lebensperspektiven wieder eröffnet.

Das kann zum einen bedeuten, im Verlauf einer bestehenden Schwangerschaft das Risiko der materno-fetalen HIV-Transmission einzudämmen bzw. ganz zu verhindern. Neben diesen Zielen geburtsmedizinisch-pädiatrischer Arbeit gilt es nicht selten dem Wunsch nach einem eigenen Kind trotz HIV-Infektion adäquat zu begegnen. Dessen Realisierung steht zunächst das Infektionsrisiko für die gesunde Partnerin bzw. den gesunden Partner und für das "Wunschkind" entgegen.

Über die verschiedenen Maßnahmen und Möglichkeiten informieren wir Sie mit verschiedenen Downloads auf dieser Seite.


HIV-Versorgung in Deutschland

HIV-Versorgung in Deutschland findet in Kliniksambulanzen, medizinischen Versorgungszentren und Schwerpunktpraxen statt.

An dieser Stelle werden wir Ihnen zukünftig einen Überblick über die HIV-Behandler in Deutschland geben.


HIV-Behandlungsadressen für Kinder

Eine gute Übersicht bietet die Webseite der Pädiatrischen Arbeitsgemeinschaft AIDS (PAAD).
HIV-Behandlungsadressen für Kinder (externer Link)


Die zahnmedizinische Betreuung HIV-infizierter Menschen

HIV-Patienten berichten immer wieder darüber, dass es für sie schwer sei, eine adäquate Behandlung für ihre Zahngesundheit zu erhalten. Das Spektrum der Reaktionen, die sie wahrnehmen, reicht von offener Ablehnung und Diskriminierung über Verweise auf arbeitsintensive Hygienerichtlinien bis hin zu verzögerten Terminvergaben und separaten Behandlungszeiten.

Als wissenschaftliche Fachgesellschaft möchte die DAIG e.V., zusammen mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ) e.V. nochmals betonen, dass bei der Behandlung HIV-Infizierter keine über die Standardmaßnahmen hinausgehenden hygienischen Anforderungen gelten bzw. erforderlich sind, um eine HIV-Übertragung zu verhindern.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der DAIG und dagnä zur zahnmedizinischen Betreuung HIV-infizierter Menschen im Wortlaut (PDF, 84 KB)