Was wir tun
Ein starkes Anliegen der DAIG ist die nichtkommerzielle und universitätsnahe Forschung zur Optimierung der HIV-Therapie.
Des Weiteren ist es ein erklärtes Ziel der DAIG, HIV/AIDS wieder oben auf die öffentliche Agenda zu setzen. Im politischen Prozess beraten wir so z.B. Entscheidungsträger hinsichtlich der komplexen Besonderheiten von HIV/AIDS.
Am 18. Juli beginnt in Wien die 18. Welt-Aids-Konferenz, an deren Vorbereitung Frauen aus der ganzen Welt - Aktivistinnen und Expertinnen aus den verschiedensten Berufsgruppen - engagiert beteiligt waren. Die Menschenrechte stehen diesmal im Fokus der Diskussionen. Auch die Sektion AAWS der DAIG ist in Wien mit mehreren Veranstaltungen vertreten.
Deutsches Ärzteblatt
In einem gemeinsamen Artikel weisen Prof. Dr. Reinhold E. Schmidt (Vorsitzender des gemeinsamen wissenschaftlichen Beirates des BMG), Prof. Dr. Jürgen Rockstroh (Präsident der Deutschen AIDS-Gesellschaft) und Dr. med. Ulrich Marcus (Robert-Koch-Institut, Berlin) darauf hin, dass bislang die Initiative zu einer HIV-Diagnostik meist von den Testpersonen selbst ausgeht - und oft zu spät für einen optimalen Therapiebeginn bei Infizierten. Deshalb sollten Ärzte bei erhöhten Infektionsrisiken auf die Testmöglichkeit hinweisen.
Hier finden Sie die gemeinsame Erklärung der Deutschen AIDS-Hilfe, von LHIVE (Organisation der Menschen mit HIV und AIDS in der Schweiz), sowie Positivem Dialog (eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit HIV/AIDS, deren Angehöriger, Partner und Hinterbliebene in Österreich) und der Deutschen AIDS-Gesellschaft zur Beteiligung der Community am Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress 2011.
FOCUS
In der wöchentlichen Wissenschaftskolumne "GUTE FRAGE" des FOCUS beantwortet Prof. Jürgen Rockstroh die Frage des Mathematikers Günter Ziegler nach der Heilungsperspektive bei AIDS.
Die deutsche HIV-Forschung hat in den vergangenen Jahren erfreuliche internationale Beachtung und Annerkennung erlangt. Einerseits haben grundlagenorientierte Wissenschaftler durch Publikationen in renommierten Zeitschriften und innovative Konzepte zum Renommee der bundesdeutschen HIV-Forschung beigetragen. Andererseits hat das Kompetenznetzwerk HIV/AIDS, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), große Anstrengungen unternommen, um mit dem Aufbau einer umfassenden Patientenkohorte den Anschluss an das internationale Niveau auf diesem Gebiet nicht zu verlieren.
Auf Einladung des Vorsitzenden des Gemeinsamen Beirates des BMG, Herrn Prof. Schmidt und des Vorsitzenden der Deutschen AIDS-Gesellschaft, Herr Prof. Rockstroh haben sich am 22. Oktober 2009 ca. 40 Expertinnen und Experten zu einem Fachgespräch zum Thema „HIV-Testung in Deutschland“ getroffen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Medizin, Public Health und Ethik/Recht und repräsentierten Kliniken, Schwerpunktambulanzen, Aidshilfen, Betroffenenorganisationen, wissenschaftliche Institute, die Länder sowie internationale Organisationen (UNAIDS, WHO, ECDC, Europäische Kommission) folgten der Einladung nach Hannover.
Deutschlandweit
Hier haben wir für Sie eine Übersicht der Zentren inklusive aller Ansprechpartner in Deutschland, mit denen die DAIG kooperiert, zusammengestellt.